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Metéora Felsen mit Klöstern in Griechenland

 

Im östlichen Pindos Gebirge (Hochgebirge im Norden von Griechenland) nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien befinden sich die Metéora Klöster. Die Klöster, deren Name „Metéora“ soviel bedeutet wie „in der Luft schwebend“, zählen zum UNESCO Weltkulturerbe. Charakteristisch und einzigartig ist die Lage der Bauwerke auf einem hohen Felsen, die bei nebeligem Wetter, dann den Anschein machen als würden sie schweben.

Von den 24 Klöstern und Eremitagen (frz. Bedeutet Einsiedelei) sind nur noch 6 bewohnt. Die anderen wurden wegen Einsturzgefahr geschlossen oder sind sehr schwer für Besucher und Bewohner zu erreichen.

Entstanden sind die ersten Einsiedelein im 11. Jahrhundert und nach geschichtlicher Überlieferung wuchsen diese Siedlungen im Laufe der Zeit zu organisierten Gemeinschaften (Kloster Doúpiani) heran. Im 13. Jahrhundert kam mit dem Mönch Athanasios der Beginn des Klosterlebens ins diese Region. Er gründete zusammen mit 14 anderen Mönchen das Kloster Metamórphosis (Megálo Metéoro) und wurde nach seinem Tod selig gesprochen. So entstand mit dem Laufe der Zeit immer mehr Klöster und Einsiedelein in der Region Metéora.

Wer in diese Region Griechenlands vordringt sollte sich diese Klosteranlagen unbedingt ansehen. Doúpiani wurde als erstes gegründet und hat den Lauf der Zeit nicht überstanden und man errichtete an dieser Stelle eine Kapelle, die bis heute noch gepflegt und genutzt wird. Die Felshöhle (Filakaé Monakón) diente der Überlieferung nach als Mönchsgefängnis. Agios Nikólaos Anapavsás (berühmte Fresken und Malerein im Innernen) und Rousánou (Frauenkloster mit sehr sehenswerten Fresken) sowie Varlaám sind bis heute noch bewohnte Klosteranlagen.

Das größte Kloster ist das Meamórphosis mit einer Lage 613 m über dem Meeresspiegel und ca 60.000 m² . Die Anlage ist auch heute noch von Mönchen bewohnt. Das Kloster war bis zum Jahr 1923 nur über Strickleitern zu erreichen dann erst wurde eine Steintreppe angelegt. Auch diese Anlage hat für seine Besucher eine viel zahl von Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu bieten.

Weitere Klosteranlagen sind die Agios Stéphanos (heute noch bewohnt), Agía Triáda (heute noch bewohnt), Agii Apóstoli (nur noch Ruinen vorhanden), Agion Pnévma (aus dem Felsen gemeißelte Anlage) sowie diverse kleinere Anlagen.

Besichtigungen können nur in den heute noch bewohnten Klöstern durchgeführt werden. Die Anlagen wechseln sich alle mit einem Ruhetag ab, so dass nicht alle auf einmal geschlossen haben. Wer die Anlagen betreten und besichtigen möchte muss seine Kleider an die Vorgaben anpassen (Herren keine Shorts, Frauen keine kurzen Röcke und schulterfreie Oberteile). Frauen die Hosen tragen werden in manchen Anlagen gebeten sich eine Schürze am Eingang auszuleihen und um zu binden. Allen Abenteurern wird der eigenmächtige Aufstieg zu den verfallenen unbewohnten Klosterruinen aus Sicherheitsgründen abgeraten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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